
Glossar
zu Begriffen rund um echte Zufallszahlen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die XOR-Funktion ermöglicht es, nicht-deterministische Zufallsbitsequenzen mit sehr hoher Generierungsrate zu erzeugen. Es wird ein Zufallsbit-Algorithmus verwendet, der pseudo-Zufallsbits mit sehr guter statistischer Qualität liefert. Diese Bits allein wären vollständig determiniert, also prinzipiell vorhersagbar, da sie durch einen Algorithmus festgelegt sind. Um eine nicht-deterministische Zufallsbitsequenz zu erhalten, läßt man ein physikalisches Zufallsbit entscheiden, ob das pseudo-Zufallsbit beibehalten oder "umgeklappt" wird. Somit ist unvorhersagbar, welchen Zustand das resultierende Zufallsbit haben wird. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die statisitische Qualität der physikalischen Zufallsbits keine wesentliche Rolle spielt. Die Rauschabtastung kann daher mit sehr hoher Samplingrate erfolgen. Im "worst case" (Totalausfall des physikalischen Generators) wären alle physikalischen Bits gleich. Sind sie alle 0, ist die resultierende Bitsequenz identisch mit der pseudo-Bitsequenz. Sind sie alle 1, ist die resultierende Bitsequenz komplementär zu der pseudo-Bitsequenz. Dieser "worst case" sollte natürlich nicht eintreten und muß durch entprechende Vorabtests der physikalischen Zufallsbits ausgeschlossen werden. Beim XOR-Modus handelt es sich somit um ein semi-physikalisches Generierungsverfahren. Die XOR-Zufallsbits des ZRANDOM USB sind zu 50% physikalisch generiert.
Copyright WESTPHAL ELECTRONIC
Webmaster: info@westphal-electronic.com
Letzte Änderung: 09.09.2007