
ZRANDOM
USB - Generator für echte Zufallszahlen
Der Generierung liegt der physikalische Prozeß des thermischen elektronischen Rauschens zugrunde. Die Vorteile echter Zufallszahlen gegenüber Pseudo-Zufallszahlen liegen auf der Hand:
Erzielbare Generierungsraten:
Es gibt zwei Betriebsmodi mit unterschiedlichen
Generierungsraten:
Physikalischer Modus: 70.000 Bits/s (an USB 2.0 Interface)
Im physikalischen Modus werden ausschliesslich physikalisch generierte Zufallsbits verwendet. An keiner Stelle kommen pseudo-Zufallsbits zum Einsatz. In diesem Modus ist die Generierungsrate gedrosselt, um die hohe Qualität der Zufallsbits zu gewährleisten. Das heisst: 100% physikalisch generierte Zufallsbits werden verwendet.
XOR-Modus: 300.000 Bits/s (an USB 2.0 Interface)
Im XOR-Modus wird für jedes resultierende (abgespeicherte) Zufallsbit ein physikalisches Zufallsbit und ein pseudo-Zufallsbit verwendet. Da die statistischen Eigenschaften von einem sehr guten pseudo-Zufallszahlengenerator bestimmt werden, können die physikalischen Zufallsbits mit maximaler Generierungsrate erzeugt werden. Das heisst: 50% physikalisch generierte Zufallsbits werden verwendet.
(Bei einem USB 1.1 Interface ist mit einer geringeren Generierungsrate zu rechnen.)
Sicherheit:
In beiden Modi werden absolut nicht-deterministische, das heisst unvorhersagbare Zufallsbit-Sequenzen erzeugt. Während der Generierung werden stets die wichtigsten statistischen Eigenschaften der Zufallsbits emittelt (auch wenn die FIPS PUB140-1 Online-Tests deaktiviert sind). Es werden keine Zufallsbits abgespeichert, die die Tests nicht bestanden haben. Die Aktivierung der FIPS PUB140-1 Online-Tests erhöht die Sicherheit noch weiter. Eine typische Protokolldatei zu den Online-Tests finden Sie hier.
Rechneranforderungen:
Lieferumfang: ZRANDOM USB - Generator, USB-Kabel, CD-ROM und Bedienungsanleitung (englisch)
Unterstützte Betriebssysteme:
Windows XP, Windows 2000, Windows ME, Windows 98
Zusätzlich wird für Windows 98/ME/2000/XP eine API (Application Program Interface) in Form einer DLL zur Verfügung gestellt. Damit können unter Delphi 20.000 echte Zufallsbits "on demand" per Funktionsaufruf generiert werden. Die Verwendung der DLL mit C++ oder VB ist nicht getestet worden, daher keine Funktionsgarantie. Hinweise zum Aufruf von DLL-Funktionen finden Sie hier.
Konvertierung in Integer- oder Real-Zufallszahlen Win 95/98/ME/NT/2000/XP - (Programm-Info)
Pro Tag lassen sich folgende Mengen an Zufallsbits erzeugen:
Bei einer Generierungsrate von
70.000 Bits/Sekunde: etwa 721 MByte
Bei einer Generierungsrate von 300.000
Bits/Sekunde: etwa 3,1 GByte
Der ZRANDOM-Generator besteht die DIEHARD - TESTs von George Marsaglia problemlos. Es handelt sich hierbei um eine Sammlung von 15 statistischen Zufallsbit-Tests, die in ihrer Summe einen Härtetest für Zufallszahlengeneratoren darstellen. Viele Generatoren, wie beispielsweise der Algorithmus RAN2 aus den Numerical Recipes, bestehen den Test nicht.
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Letzte Änderung: 09.09.2007